Société Genevoise d’Études Allemandes

Nora Bossong (Berlin) liest aus eigenen Werken, insbesondere dem Roman „Schutzzone“

Foto: (C) Suhrkamp Verlag.

Die 1982 in Bremen geborene Schrifstellerin zeichnet sich schon durch ein umfangreiches Werk aus, das seit dem Gewinn des Peter-Huchel-Preises (2012) alljährlich durch viele weitere Preise ausgezeichnet worden ist, zuletzt mit dem Joseph-Breitbach- und dem Thomas-Mann-Preis (beide 2020). Ihr vierter Roman «Schutzzone» (Suhrkamp, 2019) führt auch in die Welt der Genfer internationalen Organisationen und wendet sich Fragen zu, die von Privatem und Politik, Verantwortung und Versäumnissen handeln, vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges in Burundi.
Nora Bossong arbeitet auch weiterhin als Lyrikern («Kreuzzug mit Hund», 2018) Übersetzerin (zuletzt Yrsa Daley-Wards «In den Knochen») und Essayistin («Auch morgen. Politische Texte», 2021). An diesem Abend wird sie sicherlich auch auf Fragen zu der Generation, die jetzt in die Verantwortung gelangt und dabei den «Ernst des Lebens» entdeckt, antworten: In diesem Frühjahr erscheint ein Porträt ihrer eigenen Generation, der 40-jährigen unter dem Titel «Die Geschmeidigen» (Ullstein, 2022).

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Schule Genf.