Société Genevoise d’Études Allemandes

Susanne Ayoub (Wien) präsentiert eine Auswahl aus ihrem dichterischen und filmischen Gesamtwerk und insbesondere den Film ‘Antschel’ (2020) über Paul Celan

Zweiter Teil: Werkschau: Quer- / Längsschnitt

Im Oktober 2020 ist eine Anreise aus Wien zu einer Lesung leider unmöglich gewesen. Wir teilen darum die Veranstaltung in zwei Partien auf:

Nachdem wir am 15. Oktober den Dokumentarfilm „Antschel“ gezeigt und im Anschluss mit Susanne Ayoub (über Videoschaltung) diskutiert haben, gilt der Abend des 23. September 2021 der Werkschau im Ganzen und gibt Einblicke in die lyrische, erzählerische und filmische Arbeit der Autorin.

Die in Baghdad / Irak geborene, vielfach preisgekrönte (u.a. Lyrik-Preis des Schweizer PEN) Autorin und Regisseurin ist durch zahlreiche Romane (u.a. Engelsgift, 2004, Schattenbraut, 2006, Das Mädchen von Ravensbrück, 2012, Der Edelstein-Garten, 2016), durch Theaterstücke (u.a. Die Kauffmannin, Mittagsengel) und Hörspiele bekannt (Schwester Kafka, Gemischtes Doppel, Der Caravaggio-Krimi). Sie publiziert Gedichte (1001, Sprichst du mit mir) und arbeitet journalistisch (u.a. in der NZZ). In Genf gibt sie uns mit einem Quer- und Längsschnitt durch ihr Oeuvre Einblick in ihr literarisches Wirken und in ihr Filmschaffen. Nach Baghdad Fragments und Es war einmal in Mauthausen entstand jetzt ihr Celan-Film Antschel, der einen besonderen Platz in dieser Werkschau haben wird.

In Zusammenarbeit mit dem Collège de Genève, der Österreich-Gesellschaft Genf und mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforums in Bern.